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BRAD in
Pflegestelle in Rheinland Pfalz:
BRAD -
oder "besonderer Hund sucht besondere(n) Menschen"
Wer Brad
kennenlernt, dem werden immer zuerst seine Augen auffallen. Denn mit
diesen spricht er. Und in ihnen kann man nach und nach auch lesen, dass
sein bisheriges Leben nicht besonders schön war. Er hat diese
tiefe Traurigkeit im Blick, die nur Hunde haben, die schon sehr
enttäuscht wurden. Immer öfter blitzen diese Augen
aber auch auf und er sagt uns durch sie, dass es ihm schon besser geht.
Dass er Wiesen toll findet und er es mag, unseren Garten zu
inspizieren. Dass er gerne im Gesichtchen gestreichelt wird und
Leckerlis liebt.
Brad
ist ein besonderer Hund, Wer ihn trifft, der spürt es. Er ist
kein Hund für Jedermann, sondern für jemanden, der
sich in ihn reinfühlen kann und die Geduld aufbringt, die er
benötigt. Viele Situationen machen ihm noch sehr viel Angst.
Wir vermuten, dass man ihn ausgesetzt hat, er war wohl irgendwo
angebunden, als seine Menschen im Auto davonfuhren. Dies denken wir
deshalb, weil Brad sehr panisch reagiert, wenn wir an einem Auto
vorbeigehen. Er möchte unbedingt hinein, wohl weil er Angst
hat, man könnte ihn ein weiteres Mal vergessen. Dabei
verstehen wir nicht, wie jemand einen so feinen Kerl hat sich selbst
überlassen können. Beim Spaziergang ist Brad
ebenfalls noch sehr unsicher, an der Schleppleine geht es aber
teilweise schon recht gut und er inspiziert aufgeregt seine Umgebung.
Er besitzt diese gewisse Art von Eleganz und wenn er durch die Sonne
trabt mit seinem inzwischen glänzenden schwarzen Fell, dann
findet man ihn einfach atemberaubend schön!
In
unserem Hof fühlt er sich schon sehr heimisch und er hat sogar
bemerkt, dass er ja ein Schäferhund ist. Wenn Leute unseren
Zaun passieren, dann sagt er uns nämlich immer bescheid "Hey,
da ist jemand, der vielleicht einbrechen oder uns ein Butterbrot klauen
will!". Er ist aber überhaupt kein Kläffer, sondern
meldet immer nur kurz, wenn sich was tut. Er ist übrigens,
wenn er sich erstmal sicher fühlt, sehr gerne
draußen. Im Haus ist er ruhig und unauffällig, folgt
einem überall hin und liebt seine geschütztes
Plätzchen mit Kuscheldecke. Draußen ist Brad sehr
aktiv und braucht Beschäftigung und Kopfarbeit. Er ist, wenn
er seine Angst erstmal etwas beiseite schieben kann, ein wirklicher
Arbeitshund und nichts für Stubenhocker ;-). Stubenrein ist
Brad auch und mittlerweile weiß er auch, dass wir es nicht
ganz so toll finden wie er, wenn er mit den Vorderpfoten auf dem
Eßtisch steht ;-).
Er
mag andere Hunde sehr gerne und läßt sich von
unserem Moses (ein kleiner Pudelmix) sogar in die Schranken weisen. Er
freut sich sowohl über tierischen, als auch menschlichen
Besuch (ob groß, ob klein), auch wenn er natürlich
immer ein bißchen aufgeregt ist, wen er denn da jetzt so
kennenlernt. Schmusen gehört mittlerweile zu seinen Hobbies,
schüchtern fordert er manchmal seine Streicheleinheiten ein,
so als wäre es ihm immernoch ein wenig peinlich. Neuerdings
bringt er uns Plüschtiere mit, wenn er in anderen Zimmern
unseres Hauses war. Oft weiß ich garnicht, wo er sie gefunden
hat. Er ist dann ganz stolz und kommt kurz ins Zimmer um sich sein Lob
abzuholen, bevor er dann wieder raustrottet und das Stofftier auf seine
Decke trägt.
Wir
suchen für Brad Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben,
die erkennen, dass er ein Rohdiamant ist, dem der sanfte Schliff fehlt.
Menschen, denen es bewußt ist, dass die ersten Wochen oder
Monate mit Brad an den Nerven knabbern und den Geduldsfaden vielleicht
manchmal überspannen und die wissen, dass dieser Faden bei
ihnen dennoch nicht reißt. Ein souveräner Ersthund,
egal ob Rüde oder Hündin, wäre klasse, aber
kein Muß. Eine Hundeschule mit gewaltfreier Erziehung
würde Ihnen in der Anfangszeit sicher eine Hilfe sein.
Brad ist ein Seelchen und wünscht sich
Menschen, die ihn nicht enttäuschen....
Kontakt
zur Pflegestelle:
Danni
Loreth, hakulu@web.de
Tel.
06345 918358
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